Jagd auf Roter Oktober

“Jagd auf Roter Oktober” ist ein amerikanischer Action-Thriller aus dem Jahr 1990. Es handelt sich um die Verfilmung des ersten Romans von Tom Clancy aus dem Jahr 1984. Regie führte John McTiernan und in den Hauptrollen spielen Sean Connery als Kapitän Marko Ramius und Alec Baldwin als Jack Ryan. In weiteren Rollen sind Scott Glenn, James Earl Jones und Sam Neill zu sehen.

Während des Kalten Krieges beschließt ein russischer U-Boot-Kapitän zu den Vereinigten Staaten überzulaufen. Bald wird er gejagt von seiner eigenen Flotte und auch von den Amerikanern, bis der CIA-Agent Jack Ryan seine Ambitionen richtig interpretiert.

Handlung

Im Jahr 1984 läuft ein neues russisches Atom-U-Boot vom Stapel, das einen revolutionären und fast unhörbaren Antrieb besitzt. Der hochdekorierte Kapitän Ramius erhält den Befehl über das Boot und soll mit der Flotte eine Reihe von Manövern abhalten, insbesondere mit dem Jagd-U-Boot Konovalov, das von seinem ehemaligen Schüler Tupolev kommandiert wird.

Auf See tötet Ramius den Politoffizier, der außer ihm der einzige ist, der die wahren Befehle kennt. Danach tauscht er die Befehle aus und kommandiert seine Besatzung auf dem Weg zur Ostküste der USA. Das amerikanische U-Boot Dallas ortet ihn kurzzeitig im Nordatlantik, verliert aber den Kontakt, nachdem Ramius auf Schleichfahrt geht.

Am nächsten Morgen unterrichtet der CIA-Agent Jack Ryan Regierungsvertreter über Roter Oktober und dessen Bedrohungspotential. Als bekannt wird, daß die russische Marine versucht das Boot zu versenken, befürchten die Regierungsmitarbeiter, daß Ramius einen atomaren Erstschlag auf die USA vorhaben könne. Ryan dagegen nimmt an, daß er versucht das Boot zu havarieren um überlaufen zu können und macht sich auf den Weg zur Dallas, um seine Theorie zu beweisen.

Bewertung

Die Jagd auf Roter Oktober ist eine spannende Clancy-Verfilmung mit hochkarätigen Schauspielern und allem was man von einem Thriller in dieser Liga erwarten kann. Im Gegensatz zu reinen Actionfilmen, bietet die Handlung durchaus Tiefe und die Riege der Schauspieler spricht für sich. Kurzum gibt es an dem Film eigentlich nichts auszusetzen.

Man darf hier getrost von ganz großem Kino sprechen.

Jens Grassel Written by:

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