Antz

Antz ist ein amerikanischer Animationsfilm aus dem Jahr 1998. Er ist der erste vollständig computeranimierte Film der Firma DreamWorks Animation und der zweite abendfüllende computeranimierte Film überhaupt (nach Pixars “Toy Story”).

Der Film enthält sehr viele bekannte Schauspieler, die als Sprecher für die Ameisen fungieren. Teilweise wurden die Gesichter der Ameisen ihren Sprechern auch angepaßt. Zu den Schauspielern zählen: Woody Allen, Sharon Stone, Jennifer Lopez, Sylvester Stallone, Dan Aykroyd, Anne Bancroft, Gene Hackman, Christopher Walken und Danny Glover.

Die Arbeiterameise Z-4195 (Woody Allen) lebt in einem Ameisenhügel im New Yorker Central Park und sehnt sich nach Individualität und Selbstverwirklichung. Mit seinen Freunden Azteca (Jennifer Lopez) und Weaver (Sylvester Stallone) trifft er in einer Bar auf Prinzessin Bala (Sharon Stone), die versucht inkognito neben dem Palastleben etwas Spaß zu haben.

Handlung

Z, der sich unsterblich in Bala verliebt hat, tauscht mit seinem Freund Weaver die Plätze um ihr nahe sein zu können. Er freundet sich dabei mit einem Sergant Barbatus (Danny Glover) an. Dabei merkt er gar nicht, daß die Armee in den Krieg ziehen soll. Balas Verlobter General Mandible (Gene Hackman) zielt darauf ab alle zur Königin loyalen Truppen im Kampf sterben zu lassen, um seine eigenen Pläne erfüllen zu können.

Als einziger Überlebender des Kampfes wird Z als Kriegsheld instrumentalisiert. Während einer Audienz bei der Königin entführt er Prinzessin Bala und flüchtet mit ihr aus dem Ameisenbau. Anschließend begibt er sich mit ihr auf die Suche nach dem sagenumwobenen Insektopia, verfolgt von Mandibels bester Ameise: Colonel Cutter (Christopher Walken).

Bewertung

Antz erinnert stark an klassische Woody-Allen-Filme. Der tragikomische Antiheld wird geplagt von Psychosen und stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste. Insgesamt erzählt der Film eine schöne Geschichte gewürzt mit Humor und unterstützt durch die sprachlichen Talente der mitwirkenden Schauspieler.

Fazit = Ein absolut sehenswerter Film, nicht nur für Fans von Woody Allen.

Jens Grassel Written by:

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