Nausicaä aus dem Tal der Winde

Nausicaä aus dem Tal der Winde (jap. 風の谷のナウシカ) ist ein japanischer Zeichentrickfilm (Anime) aus dem Jahr 1984.

Hayao Miyazaki schrieb das Drehbuch und führte Regie. Die Filmmusik wurde von Joe Hisaishi komponiert.

Der Film erzählt die Geschichte von Nausicaä, einer Prinzessin aus dem Tal der Winde, die in eine Auseinandersetzung mit dem Königreich Tolmekia hineingezogen wird. Tolmekia versucht mit Hilfe einer uralten Waffe einen Dschungel aus mutierten Insekten zu vernichten. Nausicaä versucht sie davon abzuhalten, um die Insekten nicht zu erzürnen.

Handlung

Über tausend Jahre sind vergangen seit die Menschheit in den sogenannten “Sieben Tagen des Feuers” fast vernichtet wurde. Der größte Teil der Erde ist bedeckt mit einem giftigen Dschungel, der von riesigen mutierten Insekten bewohnt wird. Alles innerhalb des Waldes ist tödlich für Menschen. Auf den noch nicht vom giftigen Dschungel in Besitzt genommenen Gebieten leben die letzten Menschen in verstreuten Siedlungen und kleinen Königreichen. Das “Tal der Winde” ist eine solche Siedlung und es gibt dort eine Prophezeihung nach der eines Tages “ein Krieger in einem blauen Kleid und umrahmt von Feldern aus Gold” die Menschheit und die Natur wieder einen würde.

Nausicaä erforscht den Dschungel und kommuniziert sogar mit dessen Einwohnern. Sie nutzt meist einen jetgetriebenen Gleiter auf ihren Reisen und versucht die Natur des Dschungels zu verstehen und vielleicht ein Heilmittel für die Menschen und die Natur zu finden.

Eines Nachts während des Besuchs des Schwertmeisters Yupa stürzt ein großes tolmekisches Frachtschiff im Tal ab. Nausicaä versucht die Passagiere zu retten und trifft so auf die schwer verwundete Prinzessin Lastelle von Pejite, die sie vor ihrem Tod bittet die Fracht des Schiffes zu zerstören. Kurz darauf wird das Tal von den Truppen Tolmekias erobert.

Bewertung

Es handelt sich bei “Nausicaä” um einen hervorragenden Film, der eine epische Geschichte mit starken Charakteren erzählt. Nausicaä, die das Leben liebt und es achtet, bleibt sich durch die Geschichte hinweg treu und nimmt die ihr dadurch im Kampf entstehenden Nachteile in Kauf.

Die Zeichnungen sind sehr gut ebenso wie die Dialoge und die musikalische Untermalung ist - wie von Hisaishi gewohnt - ausgezeichnet. Da der Film in Zusammenarbeit mit Disney entstand ist die deutsche Synchronisation deutlich über dem Niveau angesiedelt, das man sonst [leider] gewohnt ist. Die englische Synchronisation ist noch einen ganzen Deut besser. Wer allerdings die japanische Sprache beherrscht oder seine Filme sowieso OmU guckt, sollte sich auf jeden Fall die japanische Fassung ansehen.

Jens Grassel Written by:

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