Der Maschinist

Der Maschinist ist ein spanischer Psychothriller aus dem Jahr 2004. Regie führte Brad Anderson und die Hauptrolle spielt Christian Bale.

Trevor Reznik (Christian Bale) ist Maschinist in einer Fabrik und leidet seit einem Jahr unter Schlaflosigkeit und massivem Gewichtsverlust. Seine seltsame Erscheinung macht ihn zum Außenseiter bei seinen Kollegen. Im Verlauf des Films verliert er seine Fähigkeit klar zu denken und rutscht immer tiefer in eine Psychose ab.

Handlung

Der Maschinist Trevor, der seit einem Jahr unter Schlaflosigkeit und massivem Gewichtsverlust leidet, arbeitet als Maschinist in einer Fabrik. Er zeigt alle Symptome einer Unterernährung und wird von seinen Kollegen gemieden, die sich schlußendlich gegen ihn richten, nachdem er einen Unfall verschuldet, bei dem ein Mitarbeiter seinen Arm verliert. Trevor erklärt, daß ihn der neue Kollege Ivan abgelenkt hätte, aber niemand in der Fabrik kennten einen Mann namens Ivan.

Trevor ist rastlos und scheint nur Ruhe zu finden bei der Prostituierten Stevie oder im Flughafencafe bei der Kellnerin Maria. Er leidet unter immer wiederkehrenden Gedankenblitzen, die sich um ein Auto und einen Unfall drehen. Eine Reihe von Klebezetteln erscheint seltsamerweise an seinem Kühlschrank, die ein Galgenmännchenspiel darstellen. Diese Umstände lassen Trevor vollständig paranoid werden.

Nichtsdestotrotz versucht er eine romantische Beziehung zu der Kellnerin Maria aufzubauen. Er unternimmt mit ihrem Sohn eine Geisterbahnfahrt, die bei dem Jungen einen epileptischen Anfall auslöst.

Trevor verliert sich in seiner Paranoia und hegt den Verdacht, daß die bizarren Erlebnisse ein Versuch sind ihn in den Wahnsinn zu treiben. Nach einem weiteren Vorfall in der Fabrik verliert er seine Arbeit. Er vereinsamt zusehens und versucht die Spur des ominösen Ivans zu finden.

Bewertung

Der Maschinist ist ein ausgezeichnetes Psychogramm eines am Rande des Wahnsinns lebenden Menschen. Christian Bale nahm für die Rolle 27 kg ab und sieht wirklich gruselig aus.

Der Film ist klar beeinflußt von den Werken Dostojewskis und wird dem Meister der psychologischen Abgründe auch mehr als gerecht.

Wer zart besaitet ist, sollte diesen Film vielleicht nicht sehen, für alle anderen ist er Pflichtprogramm!

Jens Grassel Written by:

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